Jeroen de Willigen, Berater bei der Flächenentwicklung der NDSM-Werft

11 11 2019

Jeroen de Willigen, Berater bei der Flächenentwicklung der NDSM-Werft
Die Stadt Amsterdam entwickelt das Gelände der ehemaligen Schiffswerft NDSM zu einem neuen Stadtteil mit Wohnungen, Geschäften, Büros, Schulen und weiteren Einrichtungen. Der Projektentwickler BMB spielt dabei eine große Rolle und hat De Zwarte Hond beauftragt, die Pläne von Stadt, Architekten und BMB optimal aufeinander abzustimmen.

Jeroen de Willigen, Partner von De Zwarte Hond und zugleich Stadtbaumeister von Groningen, überwacht im Auftrag von BMB die gesamte städtebauliche Qualität und sorgt dafür, dass sie zu einem stimmigen Ganzen wird. Er tut dies für alle BMB-Baugrundstücke der Fläche. In seiner Rolle als eine Art „interner Supervisor“ regt er BMB, Architekten und die Stadt an, ihre Pläne zu optimieren und gegebenenfalls anzupassen. Darüber hinaus spielt de Willigen eine wichtige Rolle als Resonanzkörper und Vermittler zwischen Projektentwickler und Stadt, wenn es darum geht, die gleiche Sprache zu sprechen und einen realisierbaren Anspruch zu wahren. Die Stadt Amsterdam überwacht die gesamte Flächenentwicklung des NDSM-Geländes. Auf der Website der Stadt finden Sie eine Übersicht über alle aktuellen Projekte.

Schaffung einer städtischen Atmosphäre
Gerade bei ehrgeizigen Veränderungen wie auf dem NDSM-Gelände ist es wichtig, dass die Beteiligten über den Tellerrand ihrer eigenen Projekte hinausschauen. Jedes Projekt hat seine eigene Rolle bei der Flächenentwicklung und trägt zum größeren Ganzen der Stadt bei. Mit dem Beitrag von de Willigen arbeitet De Zwarte Hond an einem breiteren räumlichen Dialog, einer besseren Abstimmung auf dem gesamten Gelände und einem ergiebigeren Gestaltungsprozess. Damit das große Potenzial der NDSM-Werft bald optimal genutzt wird.

BMB auf der NDSM-Werft
Seit dem Jahr 2000 ist BMB als Projektentwickler auf dem NDSM-Gelände tätig. Neben der Sanierung verschiedener alter monumentaler Hallen konzentriert sich BMB auf den Wohnungsbau. Das neue Wohnangebot, zwei Jachthäfen, ein Gesundheitscluster mit Hausarzt, Zahnarzt und Apotheke, verschiedene Gastronomiebetriebe, Geschäfte, ein Supermarkt, Museen, verschiedene Schulen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen schaffen einen Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereich, der rund um die Uhr Nutzungsmöglichkeiten bietet. Die alten monumentalen Gebäude sind meist denkmalgeschützt und haben neue (kulturelle) Funktionen. Etwa die Hälfte des Geländes wird bis Anfang 2020 fertiggestellt sein. Die Umwandlung wird voraussichtlich bis 2030 abgeschlossen sein.

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