Erasmus Pavillon

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Pulsierender Mittelpunkt des Rotterdamer Campus
Das Herzstück des neu errichteten Campus der Erasmus Universität Rotterdam bildet der Erasmus Pavillon. Basierend auf einem neuen städtebaulichem Plan wurde das Campusgelände in ein hochwertiges dynamisches Viertel mit hoher Aufenthaltsqualität verwandelt. Der unwirtliche Charakter mit seinen nicht mehr zeitgemäßen Gebäuden aus den 1960ern und 1980er Jahren gehört damit der Vergangenheit an. Gemeinsam mit Powerhouse Company entwarf De Zwarte Hond mit dem Erasmus Pavillion das neue Zentrum des Campus. Das Gebäude bietet Lehrenden und Studierenden einen Ort der Wissenschaft – Räume für Lernen, Forschen und den lebendigen Austausch.

"Wir haben ein Gebäude entworfen, das sich sehr logisch und ganz natürlich in den Masterplan einschmiegt. Man fühlt sich sofort eingeladen, in das Gebäude hineinzugehen."

"Die Kurven in den Innenwänden und der Decke sowie die geschwungene Lamellenhaut verleihen dem Gebäude Leichtigkeit und Transparenz, so dass jeder Eindruck von Eckigkeit verschwindet."

Der Kern des Pavillons ist eine geschlossene Box. Hier sind die Funktionen untergebracht, die kein Tageslicht erfordern: die Multifunktionshalle sowie die Logistikflächen. Um diesen Kern herum gruppieren sich die öffentlichen Zonen. Anhand des Tageslichtbedarfs wurden die verschiedenen Funktionen sinnvoll und organisch angeordnet: die Studienplätze auf der Ostseite, das Café mit Terrasse im Westen, die nach Norden ausgerichteten Diskussionsräume sowie das nach Süden blickende Foyer. Das Interieurs arbeitet mit Holzlamellen, die den inneren Kern umkleiden und für eine warme und gepflegte Atmosphäre schaffen. Offene Glasfassaden geben den Blick auf den Campus frei und machen die Aktivitäten im Pavillion für die Außenwelt sichtbar. Dies verleiht dem Pavillon einen sehr einladenen Charakter. Das Leben im Inneren und Äußeren des Gebäudes geht nahtlos ineinander über.

"Durch die Platzierung der kompakten und zentralen Logistik im Kern des Gebäudes war es möglich, die Fassade von allen Seiten offen zu halten."

"Durch Öffnen oder Schließen der dynamischen Lamellen an der Außenseite kann mehr Tageslicht in das Gebäude gebracht oder die Sonne blockiert werden. So kann der Energiebedarf reduziert werden, aber auch der Benutzer kann die Intimität des Innenraums anpassen."

"Eine lebendige Haut, die nicht nur gegen Wärme schützt, sondern auch Tageslicht filtert und das Gebäude - von außen betrachtet - wie einen Lampion scheinen lässt."

Projektdaten

Projekt
Erasmus Pavillon

Standort
Rotterdam, Niederlande

Umgebung
Pavillon mit multifunktionalem Saal, Foyer, Info-Center, Grand Café und Arbeitsräumen für Studierende

Auftraggeber
Erasmus Universiteit Rotterdam

Projektpartner
Powerhouse Company

Zeitraum
2011 - 2013

Umfang
1.800 m2

Abbildungen
Christian van der Kooy

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Willem Hein Schenk
Willem Hein Schenk
Architekt / Partner
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