Hoge der A

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Überraschende Selbstverständlichkeit
An einem historisch bedeutsamen Ort im Stadtzentrum um Groningen hat De Zwarte Hond zwei Gebäude mit Wohn-, Arbeits- und Geschäftsräumen realisiert. Die Rahmenbedingungen für den Bau an diesem exponierten Standort waren recht komplex. So musste das angrenzende Lagerhaus von der Rückseite aus zugänglich sein, der Neubau sollte exakt der Linie der abgerissenen Gebäude folgen; überdies sollten Fomen und Farben der Neubauten sich perfekt in die Umgebung einpassen.
Eine schmale Gasse zwischen den beiden Neubauten durchbricht die optisch durchlaufende Vorderseite und schafft zugleich einen Zugang von der Straße zum Innenhof. Alle Zugänge zum ehemaligen Lagerhaus und zu den neuen Wohnungen und Büroräumen befinden sich in der Gasse zum Innenhof. Hinsichtlich Breite, Tiefe, Höhe und Dachform unterscheiden sich die Gebäude deutlich. Während das Gebäude mit der Hausnummer 3 einen markanten Bildakzent setzt, gibt sich das nebenstehende Gebäude Nummer 4 eher bescheiden und lehnt sich an die Umgebung an. Die Grundrisse sind um einen massiven Kern herum flexibel gehalten, so dass unterschiedliche Funktionen wie Wohnen, Arbeiten und Mischnutzung möglich sind. In beiden Gebäuden erhält das Erdgeschoss eine großzügige Höhe, was kommerziellen Funktionen zugute kommt. Die Backsteinfassenden arbeiten mit Steinen in verschiedenen Nuancen. Beide Gebäude sind perfekt in die Umgebung eingefügt, sie sind getrennt und passen doch perfekt zusammen.

Projektdaten

Projekt
Hoge der A

Standort
Groningen, Niederlande

Umgebung
Gebäude mit Restaurant, Einzelhandel und Appartements

Auftraggeber
Beauvast B.V.

Zeitraum
2007 - 2013

Umfang
1.770 m2

Abbildungen
Harry Cock

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Jurjen van der Meer
Jurjen van der Meer
Architekt | Partner
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